Ab Januar 2022 ist Ute Wardenga neue DGfG-Präsidentin

Am 4. Oktober wurde die Geographin Ute Wardenga im Rahmen der #GeoWoche2021 von den Delegierten der geographischen Fachverbände und der Vertretung deutschsprachiger Geographiestudierender einstimmig zur neuen Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) gewählt.

Ute Wardenga wird das Ehrenamt am 1. Januar 2022 als erste Frau an der Spitze der Gesellschaft mit derzeit rund 35.000 Mitgliedern von Werner Gamerith übernehmen. “Ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und auf die spannende Aufgabe, gemeinsam mit allen Teilverbänden an einer zukunftsfähigen neuen Geographie zu arbeiten. Wir werden viel zu tun haben; das Bild der Geographie in der Öffentlichkeit muss dringend verändert werden. Denn wir können viel mehr als man uns gewöhnlich zutraut”, so Wardenga.

Ute Wardenga ist am Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig tätig. Dort leitet sie seit 2001 die Abteilung “Theorie, Methodik und Geschichte der Geographie” und lehrt als Honorarprofessorin für Global Studies an der Universität Leipzig. Sie ist unter anderem gewähltes Mitglied im Fachkollegium 317 “Geographie” der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Fachgutachterin der Alexander von Humboldt-Stiftung.

 

Bildnachweis: © Franziska Frenzel / IfL