HGD Dissertationspreis


HGD Dissertationspreis 2007
Der Hochschulverband für Geographie und ihre Didaktik (HGD) zeichnet zum zweiten Mal junge Wissenschaftler für herausragende Dissertationen aus
24.10.2007
Der Hochschulverband für Geographie und ihre Didaktik hat auf dem Deutschen Geographentag in Bayreuth zum zweiten Mal Dissertationspreise an junge Wissenschaftler vergeben. Ausgezeichnet wurden Leif Mönter und Arian Schiffer-Nasserie von der Universität Bochum für ihre gemeinsame Dissertation „Antirassismus als Herausforderung für die Schule“ und Rainer Uphues von der Universität Münster für seine Doktorarbeit „Die Globalisierung aus der Perspektive Jugendlicher“. Die beiden Bochumer Wissenschaftler beschäftigen sich in ihrer Untersuchung mit einem brisanten und komplexen Thema. Auf der Basis einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse von Schulbüchern konnten Mönter und Schiffer-Nasserie Defizite in der interkulturellen Praxis aufdecken und daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten. Rainer Uphues geht in seiner Studie der Frage nach, was Globalisierung für Jugendliche bedeutet und wie sie über diesen Prozess denken. Der Autor befragte dazu mehr als eintausend Hauptschüler und Gymnasiasten. Anhand der Ergebnisse untersucht Uphues unterschiedliche Globalisierungstypen und gibt konkrete didaktisch-methodische Empfehlungen für den Schulunterricht. Der HGD verleiht seine Dissertationspreise alle zwei Jahre auf dem Deutschen Geographentag. Sie sollen den Nachwuchs zu wissenschaftlichem Arbeiten anregen und die wissenschaftlichen Leistungen der Geographiedidaktik dem Fachpublikum und einer breiteren Öffentlichkeit verdeutlichen.